Unsere Kollegin Agnes Wand war zu Gast im Thieme-Pflege-Podcast „TakeCARE" und hat dort von unserer Arbeit berichtet. Besonders interessant für medizinische Fachpersonen: Betroffene häuslicher Gewalt leiden gar nicht so selten unter Schädel-Hirn-Verletzungen mit chronischen Folgen.
Die Videodokumenation von unserem Fachtag: Was ist bei den Nachbarn los? Internationale Perspektiven auf Gesundheitsversorgung nach häuslicher und sexualisierter Gewalt ist fertig. Schauen Sie sich die spanneden Vorträge aus der Schweiz, Österreich und Frankreich an.
Zu wenig Ärzt*innen nutzen die kriminologische Indikation für einen Schwangerschaftsabbruch. Dabei ist bei nahezu 5% der Betroffenen von Vergewaltigungen, eine Schwangerschaft die Folge. Einer Umfrage zu Folge hindere Unsicherheit Ärzt*innen daran die Indikation zu stellen.
2024 wurden in Deutschland 827 Frauen und Mädchen Opfer eines versuchten oder vollzogenen Mordes – mehr als jeden zweiten Tag ein Mord. Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat diese und weitere Daten nun in einer umfangreichen Analyse aufbereitet: dem Monitor: Femizide in Deutschland.
Über 20 Jahre nach der letzten repräsentativen Dunkelfeldstudie zur Lebenssituation von Frauen, die Gewalt in (ehemaligen) Paarbeziehungen erlebt haben, liegen nun endlich aktuelle Daten vor.
Die bundesweite Frauenhausstatistik für das Jahr 2024.
Regelmäßig werden Betroffenen in Frauenhäusern abgewiesen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Fest steht: Es fehlen Plätze. Das Gewalthilfegesetz mit einer erstmaligen bundesweiten Finanzierung für Schutz-und Beratungsleistungen soll dem entgegenwirken. Die Statistik zeigt, es gibt noch viel zu tun.
Das Bundeslagebild Häusliche Gewalt basiert auf der polizeilichen Kriminalstatistik und erfasst strafrechtliche Sachverhalte wie Gewalt in Paarbeziehungen und innerhalb der Familie.